DEESKALATIONSTRAINING (DT)

 
 

Mitarbeiter sozialer Einrichtungen (Jugendwohngruppen, Jugendzentren) oder anderer Institutionen (Schulen, stationären Wohnformen) sind häufig mit gewalttätigen Situationen konfrontiert. Oft passiert Gewalt zwischen den Jugendlichen/Bewohnern, manchmal richten sich Aggressionen auch gegen die Mitarbeiter.


Dieses Deeskaltions- und Konfliktraining, das aus theoretischen, praktischen und körperlichen Übungen (Rollenspiele, Paarübungen) besteht, soll die individuellen Handlungsmöglichen soweit erweitern, dass zukünftige Konflikte schnell und effektiv deeskaliert werden können. So werden u. a.  mit Hilfe von sog. Eskalationsmodellen unterschiedliche Handlungsansätze im zeitlichen Phasenverlauf erarbeitet. Um eine Wiederholung von Konflikten zu vermeiden, werden sowohl sinnvolle Konsequenzen, als auch der richtige Umgang mit den Rechtfertigungsversuchen (auch als Neutralisierung bezeichnet) beleuchtet. Damit Mitarbeiter, die Gewalt beobachtet oder erfahren haben, nicht weiter belastet werden, wird eine vorwurfsfreie Konfliktaufbereitung entwickelt.


Die Bereitschaft, sich mit individuellen Erfahrungen aktiv in Rollenspielen einzubringen und eigene Persönlichkeitsanteile zu reflektieren, ist Voraus-setzung für eine erfolgreiche Teilnahme an diesem Training.

 

ZIELGRUPPE

Mitarbeiter in Schulen, Jugendhilfeeinrichtungen, stationären Wohngruppen und in der Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit.


ZIEL

● Erweiterung Handlungskompetenzen in

   Konfliktsituationen.


INHALTE

● Aggressionen verstehen: Warum wen-

   den Menschen Gewalt an?

● Welche Deeskalationstypen gibt es und          

   und welche Vor- und Nachteile haben diese?

● Welcher Deeskalationstyp bin ich?

● Wie kann ich in einen Konflikt eingreifen,

   ohne mich selbst zu gefährden?

● Was sind die Voraussetzung für ein

   erfolgreiches Eingreifen?

● Wie arbeite ich einen Konflikt auf, damit es

   zu keiner Wiederholung kommt?

● Wie gehe ich mit Kollegen um, die Gewalt

   erfahren bzw. beobachtet haben (Ver-

   meidung von sog. Sekundärviktimisierung)?

● Entwickeln einer gewaltfreien Kultur in der

   Einrichtung.


ZEITBEDARF

Mindestens 8 Vollzeitstunden.


KOSTEN

Auf Nachfrage.